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Abschlussfeier für die Absolvent*innen der Erzieher*innenausbildung

„Es gibt keine Abschlussfeier, bei der ein Feueralarm passender wäre“ Die Elly-Heuss-Knapp-Schule überreichte im Bürgerhaus 127 erfolgreichen Absolvent*innen der Erzieherausbildung die Zeugnisse. Ganz neu dabei diesmal der erste Abschluss der zweijährigen Berufsfachschule für sozialpädagogische Assistenz – diesen Bildungsgang gibt es erst seit dem Schuljahr 2023/2024 an der Schule.  
Absolvent'innen des 2BKSP2 bei der Zeugnis

18.00 Uhr. Bürgerhaus am neuen Markt in Bühl. Alle Absolvent*innen der Elly-Heuss-Knapp-Schule (EHKS) sitzen und warten gespannt auf die Zeugnisvergabe – da erklingt ein durchdringender Alarm. Die neue Brandmeldeanlage des Bürgerhauses schlägt an. Ganz geordnet und zügig räumen alle Anwesenden den Saal, gehen zum Sammelpunkt und warten auf die anrückende Feuerwehr. Zum Glück ein Fehlalarm – und die Abschlussfeier kann mit etwas Verspätung um 18.18 Uhr beginnen.

Feierlich umrahmt von verschiedenen Beiträgen der Absolventinnen und Absolventen wurden am Dienstag im Bürgerhaus die Zeugnisse von den Klassenlehrkräften und Praxislehrkräften an 127 Schülerinnen und Schüler übergeben. Die scheidende Schulleiterin Gabriele Krämer begrüßte alle Absolventinnen und Absolventen mit ihren Gästen. Sie stellt fest, dass es bei keiner Abschlussfeier passender wäre als bei dieser, eine spontane Brandschutzübung durchzuführen – und lobt die Anwesenden für ihr besonnenes Verhalten. Das brauche es im Berufsalltag später auch. „Ich freue mich, dass Sie sich für diesen tollen Beruf entschieden haben, Sie werden gebraucht“.

Gefeiert wurden am Dienstag die Zeugnisse von 24 Absolventen in der klassischen Ausbildung, die nun ins Berufspraktikum gehen. Zudem 15 erfolgreiche Abschlusszeugnisse des BFQ-Kurses, der an zwei Abenden in der Woche in der Elly auf die Schulfremdenprüfung vorbereitet wird – auch diese Absolventen gehen jetzt ins Berufspraktikum. Zum allerersten Mal gab es Abschlüsse in der BFSaiD – der zweijährigen Berufsfachschule für sozialpädagogische Assistenz in praxisintegrierter Form. Diese neue Schulform ist seit Herbst 2023 an der Schule vertreten und die ersten 19 Absolvent*innen konnten ihr Zeugnis entgegen nehmen, davon haben 9 die Schulfremdenprüfung bestanden und gehen ins Berufspraktikum, um anschließend ihre staatliche Anerkennung zur Erzieherin zu erhalten.

Die Klassenlehrkräfte der praxisintegrierten Ausbildung (PiA) konnten 31 Absolvent*innen ihre Zeugnisse überreichen und sie ins Arbeitsleben verabschieden. Eine Schülerin hat die Ausbildung in Teilzeit absolviert und wird noch das Berufspraktikum absolvieren.

Kaum genügend Platz auf der Bühne fanden die 37 Berufspraktikant*innen, die nach Ihrem Anerkennungsjahr von ihren Praxislehrkräften das Zeugnis über die staatliche Anerkennung überreicht bekamen.

Insgesamt wurden 30 Preise (bis Notenschnitt 1,3) vergeben und 12 Lobe (bis Schnitt 1,6) ausgesprochen. Insgesamt neun Schüler*innen nahmen ihr Zeugnis mit einem Notendurschnitt von 1,0 entgegen.

Die Klassen hatten ein buntes Programm zusammen gestellt. Da wurden Märchen über die drei gemeinsamen Jahre erzählt, Filme gezeigt, die drei Jahre vertont und reflektiert. „Zwei Jahre Resilienz – jetzt können wir das buchstabieren, tanzen und singen“ führten Vertreterinnen des BFQ-Kurses aus.

„Jetzt geht hinaus, lebt Euer Leben, nur eines wurde Euch gegeben, nehmt Rücksicht und seid achtsam nur.“ Das gaben die Lehrkräfte den Absolventen zum Abschluss singend mit auf den Weg.

Anschließend bedankte sich der stellvertretende Schulleiter Klaus Boujong bei allen Lehrkräften und allen am Schulleben Beteiligten für ihren engagierten Einsatz und lud die Anwesenden zum gemeinsamen Anstoßen auf die erfolgreichen Abschlüsse ein.